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Energieeffiziente SMT-Anlagen in Brünn vorgestellt

SMT Thermal Discoveries nahm am diesjährigen "SMT-Info Konsorcium" in Brünn, Tschechien teil. Das Konsortium, das 1992 gegründet wurde, ist ein Beratungsunternehmen im Bereich Elektrotechnik mit Schwerpunkt SMT. Jährlich werden Seminare veranstaltet, an denen Fachleute aus elektrotechnischen Fertigungsbetrieben, Hochschulen und Vertretern von Wirtschaftsunternehmen teilnehmen.

 

In seinem Vortrag zeigte Andreas Stemmler, Technischer Leiter bei SMT, die Energieeinsparpotentiale unter Einsatz von SMT Reflow-Lötanlagen auf. SMT hat sich seit seiner Gründung vor 30 Jahren das Ziel des energieeffizienten Lötens gesetzt. Die Natur ist ein wichtiger Faktor bei der Entwicklung neuer Ofenkonzepte für den Firmengründer Hans Ulzhöfer. Alle Ressourcen müssen sparsam eingesetzt werden. Dies gilt nicht nur für die Montage eines Reflow-Systems, sondern auch für dessen Verwendung durch den Kunden. Beim Betrieb eines Reflow-Systems werden nicht nur Strom und Stickstoff verbraucht. Kühlwasser wird je nach System in den Kühlzonen zur Kühlung eingesetzt. Eine andere Ressource ist die Person, die mit dem System arbeitet und die Wartung durchführt. Die Wartung ist ein wichtiger Punkt an einem Reflow-Ofen. Während des Lötprozesses werden organische Materialien freigesetzt, die sich vor allem im Ofeneinlass und in den Kühlzonen ablagern und gereinigt werden müssen.

 

 

Die Reinigung dieser Oberflächen ist oftmals aufwendig und bedeutet doppelte Kosten durch den Maschinenstillstand und die Personalkosten während der Reinigung. Um diese Ausfallzeiten zu reduzieren, hat das Unternehmen SMT eine Vielzahl von Optionen entwickelt. Eine Neuerung ist die mit dem Global Technology Award ausgezeichnete KATalyse-Prozessgasreinigung. Die Luft aus dem Reflow-Ofen wird über einen beheizten Katalysator geleitet, so dass sich die langen Kohlenwasserstoffverbindungen aufspalten und als CO2 abgesaugt werden können. Dadurch können Kunden die Wartungsintervalle verlängern und die Anlagenproduktivität erhöhen.

 

Durch die sehr gute Wärmeübertragung der Reflow-Systeme von Firma SMT können Energiesparprofile verwendet werden. Die Leiterplatte erreicht die Endtemperatur trotz niedrigerer Temperaturen und niedrigerer Lüfterdrehzahlen. Das spart Energie und Stickstoff, damit der Kunde wettbewerbsfähiger produzieren kann. Durch die Einsparungen in der Produktion haben sich höhere Anschaffungskosten schnell amortisiert. Die Stillstandszeiten bieten weitere Einsparpotenziale an Energie und Stickstoff. Wenn keine Leiterplatten durch den Reflow-Ofen oder die gesamte Leitung laufen, kann die Lüfter-geschwindigkeit reduziert werden oder der Ofen kann das Profil komplett verändern. Schon geringe Reduzierungen der Lüfterstufen haben hier einen signifikanten Einfluss, da der Stromverbrauch eines Motors nicht linear ist. In Abhängigkeit von Produktionsauslastung und Produkttypen wurden verschiedene Einsparpotenziale von Andreas Stemmler vorgestellt, die vom fachkundigen Publikum begeistert aufgenommen wurden.

 

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